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Visual Tree Assessment
Die VTA-Methode (Visual Tree Assessment) ist eine Methode zur Beurteilung der Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen.
Durch Defekte am oder im Baum wird die Spannung des Holzes an den gestörten Stellen erhöht.
Dort versucht der Baum durch verstärktes Dickenwachstum zu kompensieren, worauf sichtbare Veränderungen entstehen.
Diese „Körpersprache“ der Bäume weist auf Schadsymptome hin.
In Kooperation mit spezialisierten Partnern erfolgt eine genaue Untersuchung des Schadens, um ihn bestätigen und bewerten zu können. Dies geschieht nach dem VTA-Ablaufdiagramm:
- Symptomerkennung
- Defektbestätigung
- Defektvermessung
- Defektbewertung
- ggf. Festlegung geeigneter Maßnahmen
Die bedeutendsten Kriterien der VTA-Methode bestehen aus
- der Restwandstärke des Stammes (problematsich, wenn die gesunde Restwandstärke weniger als 30% des Stammradius beträgt)
- dem Verhältnis zwischen Baumhöhe und Stammdurchschnitt ("kritische Schlankheit", falls der Baum im Verhältnis zum Stammradius zu hoch ist)

